home Gothic Musik Winterhart – Review: Debut-Konzert Sincity Festival 2016

Winterhart – Review: Debut-Konzert Sincity Festival 2016

Gary Wagner hat es noch einmal gewagt: mit seiner neuen Band „Winterhart“ und gemeinsam mit dem langjährigen Mitstreiter Falgalas Duus stand der mit „Dance Or Die“ bekannt gewordene Musiker im Berliner Franzclub in der Kulturbrauerei auf der Bühne.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten durch Technikprobleme, die sowohl Gary als auch der als Live-Keyboarder fungierende und als Agonoize-Frontmann bekannte Chris L. mit viel Humor zu überbrücken versuchten, startete das Konzert im Rahmen des Berliner Sincity Festivals mit einiger Verspätung.

Obwohl das Projekt „Winterhart“ erst im letzten Jahr gegründet wurde, kann man bereits auf ein Repertoire von zwei Alben zurückgreifen. Das nach dem Debüt „Time doesn’t Wait“ in diesem Jahr veröffentlichte Album „Ryk of Glory“ strotzt wie der Vorgänger nur so an martialischen Rhythmen und historischen Bezügen. Dabei greifen Winterhart sowohl thematisch das römische Reich als auch den Wahnsinn anderer kriegerischer Themen auf und vermischen alles zu einer einzigartigen und wahrlich monumentalen Mixtur. Das ist sicher nicht für jeden etwas – aber nach ein-, zweimal hören klingen so mancher Sound schnell nach wahren Hymnen!

So kann es dann ein Altmeister wie Herr Wagner mit einer Theatralik aufnehmen, die man ansonsten nur auf den Bühnen eines Theaters und eines Bühnenstückes erwarten würde. Mimik und Gestik verschmelzen mit seiner Stimme in den Songs zu einer einzigartigen Darbietung tiefer musikalischer Überzeugung.

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