home Gothic Musik ASP – Review: Verfallen Folge 2: Fassaden

ASP – Review: Verfallen Folge 2: Fassaden

Was bereits im letzten Jahr mit dem Teil 1 von „Verfallen“ im Hotel Astoria in Leipzig begann, erfährt nun seine Fortsetzung. ASP, der bereits für seine musikalische Aufarbeitung anderer Themen in Form von größeren Albenzyklen bekannt ist (z.B. dem Krabat-Zyklus in „Zaubererbruder„), vervollständigt nun seine neueste Story:

14 Titel erwarten uns auf dem Werk, das am 1. April 2016 erschienen ist. Die Alben entstanden nach der Vorlage aus dem Kurzroman „Das Fleisch der Vielen“ von Kai Meyer.

Die Geschichte beginnt rund 15 Jahre nach dem ersten Teil. In gewohnten und abwechslungsreichen Klängen zwischen elektronischen, gitarrenlastigen und mit mittelalterlichen Klängen gespickten Titeln führt uns der Künstler in die Abgründe seiner Fantasiewelt. Da die erste Geschichte ca. 1920 spielte, schreiben wir nun ca. das Jahr 1935, den Zeitraum kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland. Unbequeme Menschen verschwinden allerorten, so auch im Astoria.

Im Sommer ist ASP auf der Festung Königstein zu Gast.

In vielen Reimen und tollen Songs geistert ASP mit uns durch die Räume und Keller des Hotels, in denen der Protagonist „Paul“ lebt und so manchen Gast auch ableben lässt. So manche Obsession wird durch ASPs Songs hör- und erlebbar. Dabei lässt er genug Raum für die eigene Phantasie und der Spekulation, wer nun als eigentlicher Täter hinter so manch einem Verbrechen der letzten Jahrzehnte im Hotel steckt.

Einen eigenen, musikalischen Einblick in das Album könnt ihr in ca. 20 Minuten hier gewinnen:

Die ganze Geschichte der beiden Alben wird man übrigens so nie auf einer Tour erleben. Das würde laut dem Künstler nicht möglich sein, da die orchestrale und gesangliche Aufbereitung zu aufwendig und teuer wäre.

Das Album ist z.B. in limitierter Version über den Shop von aspwelten.de erhältlich. Die normale Ausgabe gibt es auch bei Amazon zu kaufen.

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Redaktion

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