home Gothic Festivals 8. Dark Spring Festival – Ein Abend voller Post Punk Sounds

8. Dark Spring Festival – Ein Abend voller Post Punk Sounds

Traditionell findet in jedem Frühling das Dark Spring Festival im Club Bi Nuu in Berlin-Kreuzberg statt. Das Festival wird von der Berliner Band Golden Apes organisiert, die natürlich auch selbst dort auftreten.

Bi Nuu – die Location

Der Club, der sich direkt im U-Bahn Bahnhof Schlesisches Tor befindet, beeindruckt schon vor dem Betreten. Zunächst muss man hier erst einmal den Eingang finden. Wenn man diesen dann gefunden hat, ist man direkt erstaunt: Der Konzert- und Barbereich im schönen alten Gewölbe wirken innen wesentlich größer als von außen gedacht. Rund um das Bi Nuu gibt es für den hungrigen Festivalbesucher und alle Nachtschwärmer, die an dieser Stelle nach einem leiblichen Wohl suchen jede Menge Fastfoodangebote. Innen hört man genauso wenig die U-Bahn, die an dieser Stelle oberirdisch und damit über dem Bi Nuu fährt als das man draußen die Musik hört.

Dark Spring Festival – das Line-Up

Den Opener an diesem Abend gaben die Russen von Alliteration Kit mit einer Stimme, die an Siouxsie and the Banshees erinnert. Ganz nett, aber recht schnell auch wieder vorbei.

Die Italiener von Horror Vacui, die mit einer sehr rockigen Variante des Post Punks glänzen, konnten uns begeistern. Schnell, frech und direkt machen die drei Herren und zwei Damen viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören. Bisher gibt es zwei Alben der seit 2010 existierenden Band, ein weiteres Werk würde uns sehr freuen.

Ascetic:, die bei diesem Festival die weiteste Anreise aus Melbourne, Australien hatten mittlerweile auch in Berlin wohnen, durften als dritter Act das Berliner Publikum unterhalten. Mehr Industrial, mehr Krach und weniger eingängige Melodien stellten jedoch für das Publikum kein Hindernis dar.

Ganz anders dagegen die Gastgeber Golden Apes. Gerade Sänger Peer bietet die düster-melancholischen Titel in absolut authentischer Körperhaltung und Mimik dar. Dabei präsentiert die Band alte und neue Titel aus ihrer langen Diskografie. Mit dem neuen Album „M A L V S“ haben die Berliner im letzten Jahr ein besonderes Highlight ihrer 19-jährigen Geschichte abgeliefert.

Die Altmeister „And Also The Trees„, mittlerweile gereifte Herren im fortgeschrittenen Alter durften dann als Ehrengäste und Headliner den Abend beenden. Die Engländer, die mittlerweile das 38. Jahr ihrer Karriere feiern und als Mitbegründer der szeneprägenden Genres Post Punk und Dark Wave gelten, können dabei auch ein riesiges Repertoire von 13 Studio- und zwei Live-Alben zurückgreifen. So durfte die Fulltime-Show der Briten dann auch einen schönen Festivalabend beenden, wonach die Zuschauer auch noch die Möglichkeit hatten sich bei der After Show Party die müden Beine ordentlich auszuschütteln.

Unser Fazit

Kleine Konzerte sind toll, kleine Festivals sind toller. Zieht man wie die Golden Apes ein kleines Festival mit großem Engagement und mit einem internationalen Line-Up in einer interessanten Location auf, ist dies ein Garant für ein tolles Live-Musikerlebnis.

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