Das Astra Kulturhaus in Berlin-Friedrichshain öffnet vom 7. bis 9. Mai 2026 erneut seine Pforten für den Out Of Line Weekender – und das Line-Up liest sich wie ein Who’s Who der dunklen Elektronik zwischen EBM, Synth-Pop, Industrial und Post-Punk. Wir von Gothic Empire haben uns den finalen Spielplan genau angeschaut – und können euch versprechen: Dieses Wochenende wird keine schnelle Angelegenheit.
Seit 2004: Mehr als ein Festival
Was 2004 als Labelshow begann, ist längst zu etwas Größerem geworden. Der Out Of Line Weekender ist kein Festival im klassischen Sinne mehr – er ist Familientreffen, Heimkommen, Begegnung. Menschen aus ganz Europa, mitunter aus Übersee, pilgern jedes Jahr ins Friedrichshainer RAW-Gelände, um sich in einer Welt aus Basslines, Synthwaves und dampfendem Dancefloor zu verlieren.
2026 geht das Konzept in eine neue Runde – und Out Of Line hat das Beste aus einem knappen Jahrzehnt Erfahrung in drei Abende gegossen.
Donnerstag, 7. Mai: Dunkel und cineastisch
Den Auftakt gestalten Acts, die für Tiefe stehen. Sierra Veins führt durch ihre intensive Mischung aus Synthwave, EBM und Darkwave – Klangraum, der sich wie ein Filmstill anfühlt. Daneben stehen Dina Summer mit ihrem unverwechselbaren Italo-Disco-meets-EBM-Kosmos sowie Miguel Angeles, der elektronische Beats mit Rap und Punk-Attitüde verwebt. Dazu gesellen sich House of Harm aus den USA mit Post-Punk-Härte und das Berliner Newcomer-Duo Twin Noir sowie die aufstrebenden ghostbells, die New Wave mit EBM-Energie kurzschließen.
Ein Donnerstagabend mit Substanz – kein Aufwärmen, sondern sofort Feuer.
Freitag, 8. Mai: Der Dancefloor gehört euch
Freitagnacht gehört der Bewegung. Aesthetic Perfection bringt ein Special Oldschool-Electro-Set – das verspricht Knochenmühle in Reinform. DeVision Redux ist das Projekt von Daniel Myer, der DE/VISION-Klassiker in ein clubtaugliches, uptempo Gewand presst. Dazu: Chrom mit melodischem Elektro, Reaper mit ihrer Techno-Aggrotech-Dark-Electro-Fusion, Berliner Kultfigur Rummelsnuff sowie Vanguard und genCAB als solide Stützen der Nacht.
Freitagabend beim Weekender ist kein Zufallsprogramm. Es ist Architektur.
Samstag, 9. Mai: Die Headliner und das große Finale
Das Wochenende endet mit dem schwersten Geschütz. Kite – das schwedische Synth-Pop-Duo – hat sich in den letzten Jahren zur Referenzgröße des Genres entwickelt. Eiskalte Melodien, warme Emotionen, unfehlbarer Groove. Daneben stehen Ashbury Heights als Synth-Pop-Romantiker mit Biss, Priest als schwedische Elektro-Wucht und Massive Egoals Goth-Pop-Provokateur, der weiß, wie man eine Bühne füllt.
Dawn of Ashes bringen US-amerikanische Industrial-Metal-Dunkelheit, Mildreda liefern eisigen EBM aus Belgien, und als Opener des Abends wärmt Promenade Cinema aus Großbritannien die Beine – New Wave mit Grandeur.
Ein Samstag, der nicht endet, bis alles gesagt ist.
Anreise und Tickets
Das Astra Kulturhaus liegt direkt auf dem RAW-Gelände, Revaler Straße 99, 10245 Berlin. Die einfachste Anreise führt über den S- und U-Bahnhof Warschauer Straße – von dort sind es fünf Minuten zu Fuß. Das Venue ist ausgeschildert.
Tagestickets und Weekendpässe sind erhältlich unter:
👉 https://www.outoflineshop.de/weekender
Die offizielle Festival-Playlist – für alle, die sich vorab einstimmen wollen – ist auf Spotify, Apple Music, YouTube und Deezer verfügbar:
👉 https://weekender.lnk.to/playlist
Berlin im Mai gehört der Szene
Drei Tage, zwanzig Acts, ein Label, das seit über 30 Jahren für dunkle Elektronik steht – der Out Of Line Weekender 2026 ist keine Veranstaltung, die ihr verpasst. Ob ihr zum ersten Mal kommt oder zum zehnten: Das Astra Kulturhaus wird euch aufnehmen wie ein alter Bekannter.
Besorgt euch die Tickets. Kommt pünktlich. Bleibt bis zum Ende.
Weitere Infos: https://www.outofline.de/weekender-festival
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