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Wave-Gotik-Treffen-2016 – Tag 2

Der zweite Tag auf dem WGT 2016 neigt sich dem Ende. Während der Donnerstag und Freitag noch mit etwas wärmeren Temperaturen verwöhnten, zeigten heute die Eisheiligen 2016 schon die ersten deutlichen Spuren. Der Regen blieb noch weitestgehend fern, damit war auch z. B. das heidnische Dorf und die Innenstadt sehr gut besucht.

Bei Temperaturen unter 10 Grad am Abend macht es dann auch schon weniger Spaß sich an die lange Schlange vor dem Täubchental anzustellen. Glücklicherweise sind ja die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei und so ist man auch schnell zum Beispiel am Felsenkeller. Ansonsten sollte man immer gut zu Fuß sein, um die rund 50 Locations innerhalb Leipzigs zu erreichen.

In der Leipziger Innenstadt, die sich wie in jedem Jahr recht gut auf die vielen Festivalbesucher einstellt, treffen dann natürlich auch immer Welten aufeinander. Während so mancher in besonders extremen und schrillen Outfits (nach dem Motto “Alles ist erlaubt”) auf sich aufmerksam machen möchte, beäugen die vielen (und zum Teil extra dafür angereisten) Besucher aufmerksam die schwarze Gemeinde. Da die Stadt zum Glück recht weitläufig ist, stellt sich das schon etwas befürchtete “Zoo-Gefühl” dann aber doch nicht ein.

Dies merkte man allenfalls beim am Vortag besuchten “Viktorianischen Picknick”. So haben die Gründer dieses Picknicks mittlerweile ihre Veranstaltung von dort “ausgelagert” und sind stattdessen auf dem “Victorian Village” anzutreffen, wo eine bessere Kontrolle über die vielen Fotografen besteht.

Nachdem der Shoppingdurst in mehreren Szene-Läden der Stadt oder auch bei anderen Einzelhändlern, die teilweise extra ihre Schaufenster im Gothic-Style dekorieren gestillt ist, geht es wieder zum eigentlichen Sinn des Festivals zurück: Musik und Spaß haben!

Kleinere Konzertorte sind dann auch oft so gut besucht, dass es ein rechtzeitiges Erscheinen am Besten schon weit vor Beginn der Auftritte erfordert. Und das ist natürlich bei so vielen interessanten Bands nicht gerade einfach. Also gibt es oft nur zwei Möglichkeiten: entweder schon weit vor Konzertbeginn vor Ort zu sein und gegebenenfalls auch andere Bänds zu erleben oder einfach auf das Glück zu vertrauen. Bei der ersten Wahl kann man dann natürlich auch mal Künstler entdecken, die man ansonsten wahrscheinlich gar nicht auf dem Plan hatte.

Apropos Planung: Wie kaum ein anderes Festival erfordert das Wave-Gotik-Treffen eine eingehende und möglichst detaillierte Vorausplanung:

  • Welche Bands will ich sehen?
  • Wer spielt wann und wo?
  • Wieviel Fahrzeiten brauchen ich von Ort zu Ort?

Oft ist die eigene Kondition natürlich eine besondere Herausforderung, denn wenn die schlapp macht ist auch der schönste Plan schnell dahin! Also denkt bei aller Euphorie daran und plant euch ausreichende Ruhephasen mit ein.

Unser Programm geht erst morgen wieder richtig weiter, wenn das Agra-Gelände hoffentlich vom angekündigten Regen doch noch verschont bleibt!

Redaktion

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