Düstere Klanglandschaften, monumentale Orchesterarrangements und Geschichten über Verlust, Vergänglichkeit und Neuanfang: Am 16. Oktober 2026 veröffentlicht das Hannoveraner Soloprojekt mondlichtschatten sein Debütalbum „VERITAS ODIUM PARIT“. Mit 13 deutschsprachigen Stücken und einer Spielzeit von 74 Minuten erwartet die Hörer eine musikalische Reise zwischen Symphonic Metal und den dunklen Abgründen des Black Metal.
Zwischen orchestraler Größe und metallischer Härte
Mit mondlichtschatten entsteht ein musikalisches Projekt, das sich nicht auf ein einzelnes Genre beschränken möchte. Im Zentrum steht die Verbindung von atmosphärischem Symphonic Metal mit Einflüssen aus verschiedenen Spielarten des Metal. Insbesondere Elemente des Black Metal verleihen dem musikalischen Konzept eine zusätzliche düstere Dimension.
Orchestrale Arrangements treffen auf metallische Härte, während sich klarer und harscher Gesang gegenüberstehen. Aus diesen Kontrasten entwickelt mondlichtschatten eine musikalische Welt, in der Schönheit und Zerstörung keine Gegensätze sein müssen.
Das Projekt versteht seine Musik vor allem als erzählerisches Medium. Geschichten stehen im Mittelpunkt, getragen von einer Klangästhetik, die zwischen Melancholie, Dramatik und epischer Weite angesiedelt ist.
74 Minuten über Verlust, Vergänglichkeit und das Ende der Welt
Der Titel „VERITAS ODIUM PARIT“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „Wahrheit erzeugt Hass“. Bereits diese Aussage deutet auf die ernste und nachdenkliche Grundhaltung des Albums hin.
Inhaltlich beschäftigt sich das Debüt mit zwischenmenschlichen Beziehungen, verlorenen Welten und der Frage, was zurückbleibt, wenn etwas unwiederbringlich zu Ende geht.
Dabei muss der Untergang nicht zwangsläufig das Ende aller Dinge bedeuten. Er kann ebenso Raum für neue Perspektiven eröffnen.
Die insgesamt 13 deutschsprachigen Kompositionen bilden nach Aussage des Projekts eine zusammenhängende, 74-minütige „Symphonie des Untergangs“.
Schon die Songtitel lassen unterschiedliche erzählerische Perspektiven erkennen. Während Stücke wie „Und in der Nacht“ oder „Wo die Tränen fallen“ persönliche und emotionale Themen vermuten lassen, eröffnen „Die Weltuntergangsmaschine“ und „Die Nebel der Schöpfung“ deutlich größere, möglicherweise apokalyptische Dimensionen.
Mit Titeln wie „Pelagia Noctiluca“ und „Croatoan“ finden sich zudem interessante Bezugspunkte, die neugierig auf die Geschichten hinter den Kompositionen machen.
Ein Debüt mit epischem Anspruch
Mit einer Laufzeit von deutlich mehr als einer Stunde setzt mondlichtschatten bereits beim Debüt auf ein umfangreiches musikalisches Konzept.
Die Verbindung aus deutschsprachigen Texten, orchestraler Instrumentierung und unterschiedlichen Gesangsstilen dürfte insbesondere Hörer ansprechen, die im Symphonic Metal nicht nur eingängige Melodien, sondern auch erzählerische Tiefe und düstere Atmosphäre suchen.
Ob das musikalische Konzept über die gesamte Spielzeit trägt, wird sich beim Hören zeigen. Die angekündigte stilistische Vielfalt und die thematische Ausrichtung versprechen jedenfalls ein ambitioniertes Erstlingswerk aus der niedersächsischen Landeshauptstadt.
„VERITAS ODIUM PARIT“ erscheint am 16. Oktober 2026 als Digipak-CD, digitaler Download und auf den gängigen Streamingplattformen.
Tracklist – VERITAS ODIUM PARIT
- alptRaum
- Und in der Nacht
- Wenn die Gezeiten enden
- Wo die Tränen fallen
- Veritas odit moras
- Heller als tausend Sonnen
- Einer von uns
- EK
- Pelagia Noctiluca
- Croatoan
- Die Weltuntergangsmaschine
- Die Nebel der Schöpfung
- Porno Friday
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