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Heute, am 06. November 2026, erscheint mit “Troglobiten in Absonderlicht” das neue Album von KOSMOBERKH. Das Werk des Hannoveraner Musikers David Barteczko kommt über das künstlereigene Label Zeichenlos Records auf limitiertem Vinyl und digital in die Welt, und zwar nach acht Jahren Pause. Wer Akustikgitarren mit düsterem Unterton, verhallten Gesang und Songs zwischen Doom, Ethereal und Avantgarde schätzt, sollte sich dieses Release vormerken.
Der Albumtitel ist ein Bild mit Hintergedanken: Diskotheken und Tropfsteinhöhlen haben mehr gemeinsam, als man zunächst vermutet. Künstliches Licht lässt Jugendliche und Grottenolme gleichermaßen sichtbar werden und schafft einen geheimnisvollen Ort, den KOSMOBERKH “Absonderlicht” nennt. Die zehn Stücke erzählen davon wie der Soundtrack einer surrealen Episodengeschichte mit konfliktbeladenen Figuren. Im Hintergrund stehen Themen, die Jugendlichen heute zusetzen: Klimawandel, Pandemie und Kriege, Perspektivlosigkeit, digitale Parallelwelten sowie die Gefahren von Extremismus und Verschwörungsideologien.
Musikalisch ruht das Album auf Akustikgitarre und Cello. Am Cello sitzt Jann Michael Engel, den ihr von Anne Clark und Mila Mar kennen könntet und mit dem Barteczko 2024 nach der langen Pause erstmals wieder auf der Bühne stand, damals als Support für Extra Life aus New York. Die Platte schlägt dabei einen weiten Bogen und nennt als Inspirationen Scott Walkers “Scott 4”, den frühen Ethereal Wave von Dead Can Dance, Bowies “The Man Who Sold The World” und Peter Hammills “In Camera”. Herausgekommen ist eine Mischung aus experimentellen Akustikstücken, verträumten Doomballaden und cineastischen Klanglandschaften.
Hinter dem Album steht eine lange Entwicklung. Die Wurzeln von KOSMOBERKH reichen zurück zu einer offenen Bühne in der Oldenburger Diskothek Metro, wo der experimentelle Singer-Doomwriter geboren wurde. Nach dem instrumentalen Akustik-Postrock-Album “Dim Nachttag” (2016) und dem Slowcore-Werk “oneiroi” (2018, erschienen als Mosaikh) greift Barteczko nun den früh eingeschlagenen Pfad wieder auf, um seine Stimme zu finden. Die erste Single “Stummfilm” war bereits am 14. August 2026 samt Musikvideo erschienen und gab einen Vorgeschmack auf das Album.
Produziert hat Barteczko die Platte gemeinsam mit Alex Pojda im Holodeck Studio, wo Pojda auch gemischt und gemastert hat. Seine Bandkollegen von CMDR RIKR, Christoffer Grunau, Udo Kirfel und Christof Schlaak, steuerten Schlagzeug, Bass und Piano bei. Die Cello-Aufnahmen entstanden in Göttingen, Gesang, Synthesizer, Perkussion und Soundeffekte nahm Barteczko selbst auf. Auch das Artwork stammt von ihm, das Layout von Grunau.
Wenn ihr hineinhören oder die Platte direkt sichern wollt, findet ihr KOSMOBERKH auf Bandcamp. Die Vinylauflage ist limitiert, also lasst euch nicht zu lange Zeit. Aktuelles gibt es außerdem bei Instagram und auf dem YouTube-Kanal der Band.
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