Anzeige
Mit „Safari“ meldet sich KOPETTI mit einer Veröffentlichung zurück, die den Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt. Die am 17. September 2026 veröffentlichte Maxi-Single enthält neben dem Original zwei Remixe, für die erneut KarL mit an Bord geholt wurde. Zwischen dunkler Elektronik, EBM und cluborientierten Arrangements entsteht dabei ein musikalischer Ausflug, der zum Ausbrechen aus vertrauten Mustern einlädt.
Inhaltlich beschäftigt sich „Safari“ mit dem Drang, gesellschaftliche Erwartungen, starre Regeln und die Monotonie des Alltags hinter sich zu lassen. Statt sich immer wieder denselben Abläufen und Konventionen unterzuordnen, geht es darum, eigene Wege einzuschlagen und das Unbekannte zuzulassen. KOPETTI greift damit ein Thema auf, das gut zur rebellischen Grundhaltung der schwarzen Szene passt: die Sehnsucht, sich nicht von äußeren Vorstellungen bestimmen zu lassen.
Drei Versionen, unterschiedliche Facetten
Die Maxi-Single bietet mit dem Original, dem EBM-Remix und dem Club-Remix drei unterschiedliche Zugänge zu „Safari“. Während die ursprüngliche Fassung den thematischen Ausgangspunkt bildet, verlagern die beiden Bearbeitungen den Schwerpunkt stärker auf die elektronische Tanzfläche. Gerade die Zusammenarbeit mit KarL sorgt dabei für eine interessante Fortsetzung einer bereits erfolgreichen musikalischen Partnerschaft.
Besonders der EBM-Remix von KarL verdient Aufmerksamkeit. Hier rückt die kraftvolle, rhythmusbetonte Seite des Stücks in den Vordergrund und verleiht dem Freiheitsgedanken eine zusätzliche Portion Energie. Der Club-Remix ergänzt das Paket um eine weitere tanzorientierte Variante. Damit richtet sich „Safari“ nicht nur an diejenigen, die KOPETTIs dunkle elektronische Musik bereits kennen, sondern auch an ein Publikum, das vor allem druckvolle EBM-Tracks schätzt.
Dass KOPETTI und KarL musikalisch zusammenpassen, zeigte bereits die frühere Zusammenarbeit bei „Schwarze Sonne“ (wir berichteten). Die gemeinsame Veröffentlichung erreichte in der Spitze Platz fünf der Deutschen Alternative Charts (DAC). Mit „Safari“ knüpfen beide nun an diese Verbindung an und setzen ihre Zusammenarbeit fort.
Auch das Musikvideo greift den Gedanken des Ausbruchs auf, wählt dafür allerdings einen fantasievolleren Zugang. Anstatt die gesellschaftlichen Zwänge des Songtextes unmittelbar zu bebildern, orientiert sich die visuelle Idee am bekannten Motiv des weißen Kaninchens aus „Alice im Wunderland“ und „Matrix“. Es steht sinnbildlich für die Neugier auf eine andere Wirklichkeit und die Entscheidung, einem unbekannten Weg zu folgen.
Gerade dieser Ansatz lässt Raum für eigene Interpretationen. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Aufstand, sondern mit der Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen und sich auf etwas Neues einzulassen. So erhält „Safari“ neben seiner gesellschaftlichen Aussage auch eine persönliche, beinahe märchenhafte Dimension.
Ein musikalischer Aufbruch mit EBM-Verstärkung
Mit „Safari“ verbindet KOPETTI den Wunsch nach individueller Freiheit mit einer Veröffentlichung, die durch ihre unterschiedlichen Mixe mehrere Facetten elektronischer Musik abdeckt. Der EBM-Remix von KarL ist dabei besonders für Fans der härteren, tanzorientierten Klänge interessant. Gleichzeitig verleiht das fantasievolle Videokonzept dem Stück eine zusätzliche Bedeutungsebene, ohne die Botschaft des Originals einfach nur zu wiederholen.
Wer KOPETTI bereits durch „Schwarze Sonne“ oder „Leise Reise“ kennengelernt hat, findet hier eine weitere Veröffentlichung, die den Weg zwischen Darkpop und EBM konsequent fortsetzt.
Die Tracklist der Maxi-Single:
- Safari – 4:26
- Safari (EBM Remix) feat. KarL – 3:50
- Safari (Club Remix) feat. KarL – 3:55
Anhören und ansehen: Safari auf Bandcamp · Spotify · Musikvideo auf YouTube
Weitere Informationen:
KOPETTI auf Instagram
Bisherige Beiträge bei Gothic Empire
Aktuelle News:
Hier die aktuellen Updates abonnieren:




































Kieran Gallop