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Erasure live in Köln (E-Werk) am 27.02.2018

Folgender Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung durch Jens Domgörgen (Link unten):

ERASURE gastierten in Köln und gerade ich als Kind der 80er Jahre und ewiger Synthpop Fan musste da natürlich hin, um Andy Bell und Vince Clarke live zu sehen. Die Anreise fing schon gut an, denn ich musste nicht selbst fahren ? Gute Bekannte hatten sich angeboten, mich abzuholen und mich nach dem Konzert auch wieder nach Hause zu fahren, somit konnte ich also auch 2 – 3 Bierchen trinken, was ein Mist ? . Zum Glück hatten wir vor Ort noch einen Parkplatz gefunden, was bei der Location leider nicht immer selbstverständlich ist. Auf dem Weg vom Parkplatz zum E-Werk hat auch schon direkt die “Russenpeitsche” zugeschlagen und vor der Location stand bereits eine mega lange zitternde und bibbernde Schlange. Zum Glück war es kurz vor Einlass und dieser ging auch recht zügig. Drinnen hat man dann wie immer ein paar übliche Verdächtige getroffen (ja, die “Szene” ist klein), das erste Bier wurde bestellt und dann fing auch pünktlich um 20 Uhr die Vorband  Bright Light Bright Light (ja, die heissen wirklich so und ich habe es nicht aus Versehen doppelt geschrieben) an.

Die Bühne war durch LED Röhren je nach Einstellung sehr bunt aber jetzt kam da zusätzlich noch ein junger Mann im knallbunten Anzug auf die Bühne, zusammen mit einem Keyboarder und einem Drummer. Ich weiß gar nicht, wie ich das Ganze beschreiben soll, es war eine Mischung aus Dance, Synthpop und House und nach zwei Songs war die Show dann auch gut abgemischt. Das Ganze war mir persönlich etwas zu kitschig und “housig” aber das Kölner Publikum wurde langsam wach und der Laden wurde auch immer voller (das Konzert war ausverkauft). Die Vorband hat ihr Ding gut durchgezogen, man erntete auch genug Applaus und verabschiedete sich dann nach sieben Songs von der Bühne.

Erasure

Viele stürmten während dem Changeover schnell zum Tresen (ja, auch ich) und dann war es soweit, ERASURE kamen auf die Bühne und ich stand leider noch an der Theke um dann mit Freude festzustellen, dass die Jungs mit “Oh L’Amour” beginnen. Gerade in Köln eine Hymne ? Schnell das Getränk geschnappt und zurück in die Halle! Andy weckte mit seinem Outfit erstmal mein altes Skater Herz, er hatte ein “Thrasher Magazine” Shirt an aber nicht wie man sie kennt, nein, natürlich mit viel Pailletten und Bling Bling dran. Dazu, wie ich zuerst dachte, eine helle Strumpfhose mit schwarzen Muster, was sich aber nach ein paar Songs als hautenger Ganzkörper-Stretchanzug herausstellte (das Thrasher Shirt darüber wurde wohl irgendwann zu warm). Ich dachte nach dem Auftritt auf dem CSD Köln, kann er was das Outfit anbelangt, nichts mehr toppen aber das jetzt war noch eine Spur “heisser” ? Jetzt stand er da in seiner hautengen Pelle, Gürtel drüber und dadrüber nochmal der mittlerweile recht sichtbare Bauchansatz und was soll ich sagen !? Der Mann ist so sympathisch, lustig und so ein verdammt guter Sänger, der darf alles tragen!!

Zwischendurch hat er immer wieder Deutsch gesprochen und auch wenn es nicht immer Sinn gemacht hat, es war sehr unterhaltsam und er hatte das Publikum im Griff und Andy war auch sehr gut drauf. Es folgten Hit auf Hit, aber es wurden natürlich auch aktuelle Titel gespielt und ein für mich persönliches Highlight war die Coverversion von dem Blondie Hit “Atomic”! Das Ganze wurde von zwei fabelhaften Sängerinnen abgerundet, die schon seit Jahren mit Erasure unterwegs sind und ganz oben im Bühnenbild thronte ein im schnieken Anzug stehender Vince Clarke an seinen Maschinen und seiner Gitarre und lieferte den Sound. Zum Schluss kam aber auch er auf die Bühne runter (siehe Bild) und spielte noch zwei Songs mit. Für mich und ich denke auch für viele andere war es ein tolles Konzert, mit einer nach all den Jahren immer noch tollen Band und viele Songs habe ich mit schönen Erinnerungen verbunden. Ich hoffe wir werden noch lange was von Andy Bell & Vince Clarke haben und auf der nächsten Erasure Tour bin ich defintiv wieder dabei.

Hier noch die Setlist Köln:

  1. Oh L’Amour
  2. Ship of Fools
  3. Breathe
  4. Mad as we are
  5. Just a little Love
  6. In my arms
  7. Chains of Love
  8. Sacred
  9. Sweet Summer loving
  10. I love Saturday
  11. Victim of Love
  12. Phantom Bride
  13. World be gone
  14. Who needs Love like that
  15. Take me out of myself
  16. Blue Savannah
  17. Atomic (Blondie Cover)
  18. Drama
  19. Stop
  20. Love you to the Sky
  21. Always
  22. Here i go impossible again
  23. Sometimes

Zugabe: 24. A little Respect

Der Artikel wurde gekürzt und erschien im vollen Umfang auf https://konzertspion.de/erasure-live-in-koeln-am-27-02-2018/

 

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