Am 27. März erscheint „The Truth Doesn’t Matter“ via Dependent Records. Es ist das erste Studioalbum seit zehn Jahren und der langerwartete Nachfolger von „Looking Skyward“ (2016). Schon mit „Exile“ machten Mesh deutlich, dass sie nichts von ihrer emotionalen Wucht und atmosphärischen Tiefe eingebüßt haben. „Hey Stranger“ führt diesen Weg konsequent weiter.

Richard Silverthorn beschreibt den kreativen Prozess als lang und wandelbar: Ein Song könne viele Formen annehmen, bevor er letztlich seinen Platz auf dem Album findet – bei „Hey Stranger“ sei das besonders deutlich gewesen. Der Track beginnt minimalistisch, fast zerbrechlich, und steigert sich Stück für Stück zu einem eindrucksvollen Höhepunkt. Ein Crescendo aus Chor-Elementen und Streichern trägt den Song in eine epische Dimension, ohne dabei die typische “Mesh-Melancholie” zu verlieren.

Thematisch dreht sich alles um Veränderung und Entfremdung zwischen Menschen – ein Sujet, das im typischen Mesh-Stil persönlich und doch universell wirkt. Mark Hockings verrät, dass der Song bereits vor einigen Jahren entstand und ursprünglich eher als B-Seite gedacht war. Erst durch neue Textpassagen und ein überarbeitetes Arrangement entwickelte sich „Hey Stranger“ zu einem zentralen Albumtrack. Manchmal zahlt sich Geduld eben doch aus.

Mit „The Truth Doesn’t Matter“ dürfen wir uns also auf ein Werk freuen, das die Essenz von Mesh bewahrt und zugleich neue Facetten offenbart. Wenn „Hey Stranger“ ein Maßstab ist, erwartet uns ein emotional vielschichtiges Album, das zwischen Intimität und hymnischer Größe pendelt.

Alle Infos:

www.mesh.co.uk

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