Mit RAN AN´SARG UND MITGEWEINT startet ein Podcast, der uns tief hineinführt in die dunklen, mystischen und oft bitter-süßen Kapitel der Berliner Geschichte. Im Fokus stehen die Nekropole Berlin, Twilight Zones, geheimnisvolle Orte und Lost Places, Friedhöfe, historische True-Crime-Stoffe sowie außergewöhnliches Storytelling über ungewöhnliche Todesumstände und skurrile Begebenheiten.
Wir von Gothic Empire haben reingehört – und sind geblieben!
Folge 1: Jenseitskontakte und Geisternachrichten
Um die Jahrhundertwende bis in die 1920er Jahre wurde Berlin zum Hotspot der Okkultisten- und Spiritistenszene. Selbst Aleister Crowley soll hier gewirkt haben, ebenso die hochverehrte Hellseherin Madame Sylvia. Doch die Suche nach dem Übersinnlichen führte viele nicht zur Erleuchtung, sondern in die Fänge skrupelloser Geschäftemacherinnen, falscher Propheten und eierlesender Scharlatane.
Ja, richtig gelesen: Man las die Zukunft aus Eiern.
Besonders faszinierend – und erschreckend – sind die recherchierten True-Crime-Fälle rund um das Blumenmedium Anna Rothe oder den Präsidenten der okkultistischen Volkshochschule Friedrich Weber Robine. Für manche endete der Höhenflug vor Gericht, für andere im Sarg.
Diese Folge könnt ihr ab dem 2.2.26 um 00:00 Uhr hören:
Folge 2: Mörderballaden
Auch hier steht das Übersinnliche im Mittelpunkt. Diesmal entführt uns der Podcast in die Seenlandschaft Berlins. Wassergeister, Nixen und Undinen sollen alle 50 Berliner Seen bevölkern – literarisch inspirierend, melancholisch und zu jeder Jahreszeit von morbider Schönheit.
Doch wo Licht ist, ist Schatten: tödlich endender Badespaß, Schüsse im Strandbad Wannsee, namenlose Wasserleichen und ein echter Zaubermord an einem Potsdamer Geistersee.
Dazu die literarische Figur Ophelia – vielleicht auch eine Muse für Nick Cave und seine legendären Murder Ballads.
Folge 3: Vom Berliner „Toten Meer“ zum Mörderfriedhof
Sagenumwoben ist der Plötzensee im Wedding. Warum er einst „Totes Meer“ genannt wurde, was es mit dem „Nasenquetscher“ und der läutenden Armesünderglocke auf sich hatte – all das wird hier eindrucksvoll erzählt.
Besonders düster: der heute verschwundene Lost Place des Mörderfriedhofs der Strafanstalt Plötzensee. Hier wurden Hingerichtete verscharrt, nachdem sie ihre letzte Nacht in der Mörderzelle verbracht hatten. Wer waren diese Toten – und wer die Henker?
Folge 4: Das Leben hat nicht eben süß geschmeckt
Versteckt im Berliner Grunewald liegt der Selbstmörderfriedhof Grunewald-Forst, auch bekannt als „Friedhof der Namenlosen“. Obwohl im Podcast Nur über meine Leiche bereits thematisiert, bleiben viele Schicksale unerzählt – ein Grund zurückzukehren.
Da der Friedhof in einigen Jahren entwidmet werden soll und heute keine Bestattungen mehr stattfinden, ist diese Folge auch ein stiller Appell: Vielleicht lässt sich dieser einzigartige Ort doch noch retten.
Weitere Folgen sind bereits geplant – und wir hoffen sehr, dass diese Reise durch Berlins dunkle Geschichte noch lange weitergeht.
Wer steckt hinter dem Podcast?
Drei Generationen, eine Obsession – das Team hinter “Ran an Sarg und mitgeweint”
Hinter RAN AN´SARG UND MITGEWEINT stehen Tina, Jenny und Nancy – drei Frauen, drei Generationen (70, 40, 30) und eine gemeinsame Leidenschaft für das Dunkle, Verdrängte und Vergessene.
Kennengelernt haben sie sich bei den Horrornächten im Filmpark Babelsberg – als Scare Actor Coaches, Darstellerinnen und Tontechnikerin. Wo andere Gänsehaut bekommen, begann für sie eine intensive Auseinandersetzung mit Angst, Tod und Atmosphäre.
Was als gemeinsames Arbeiten im Horror-Kontext startete, entwickelte sich zu einem Rechercheprojekt mit Tiefgang: In Landes- und Zeitungsarchiven haben sie historische True-Crime-Fälle, skurrile Begebenheiten und ungewöhnliche Todesumstände ausgegraben, die Berlins dunkle Geschichte neu erzählen – jenseits von Legenden, aber niemals ohne Gänsehaut.
Der neue Podcast ist dabei keine zufällige Idee, sondern eine konsequente Weiterentwicklung: RAN AN´SARG UND MITGEWEINT knüpft inhaltlich an den Podcast NUR ÜBER MEINE LEICHE an, der seit August 2025 online ist. In dessen ersten vier Folgen ging es um den Selbstmörderfriedhof Grunewald-Forst – ein Ort voller Tragik, Melancholie und vergessener Schicksale.
Nun weitet sich der Blick: Ziel ist nichts Geringeres als die gesamte Berliner Twilight Zone – von Okkultisten und Spiritisten über Seen, Friedhöfe und Lost Places bis hin zu Mord, Mythos und menschlichen Abgründen.
Wir von Gothic Empire schätzen besonders diese Mischung aus akribischer Recherche, erzählerischer Nähe und spürbarer Leidenschaft. Hier sprechen keine sensationshungrigen Stimmen, sondern Menschen, die den Toten zuhören – und ihre Geschichten weitertragen.
Weitere Folgen sind bereits in Planung. Und wir sagen: Danke für euren Support – und bitte hört weiter genau hin.
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