home Gothic Tourneen Konzertrückblick: Blutengel und Massive Ego im Astra Kulturhaus

Konzertrückblick: Blutengel und Massive Ego im Astra Kulturhaus

Der Teufel persönlich steht hier auf der Bühne: Marc Massive von Massive Ego liebt ungewöhnliche Outfits! Deshalb hat er sich heute auch noch das letzte Haupthaar vom Kopf scheren lassen, um als glitzernder, schwarzer Leibhaftiger das Ende der gemeinsamen Tour mit Blutengel gebührend zu begehen.

Massive Ego

Massive Ego machen Dark-Wave und der ist super tanzbar. Die britische Band, die seit 2015 bei Out of Line unter Vertrag sind, präsentierten mit Songs aus ihrem aktuellen Album “Beautyful Suicide” einen tollen Mix, der das Publikum sofort mitriss. Nach 20 Jahren sind die Briten sehr bühnenerfahren, doch erst in den letzten Jahren starten sie so richtig durch. “Chris Pohl hat uns unter seine Arme genommen”, berichtet Marc “und er unterstützt uns viel”. Dies geschah auch beim aktuellen Album und sowohl auf der Bühne als auch musikalisch hat der Band dies sehr gut getan. Anläßlich des Konzertes trafen wir Marc auch zum Interview. Dieses wird zusammen mit dem Interview, dass er uns noch beim WGT versprochen hat, demnächst hier erscheinen.

Blutengel

Blutengel, die in diesem Frühjahr ihr neues Album “Leitbild” veröffentlicht haben, können auch bei diesem Konzert voll überzeugen. Professionell und mit einer tollen Umsetzung der Titel auf der Bühne reißen Ulrike & Chris die Menge sofort mit und präsentieren eine gute Auswahl sowohl neuerer als auch älterer Stücke. Die Bühnenshow, die teils bekannt, teils abgewandelt und auch mit neuen Elementen immer wieder ein wenig überraschen kann, gehört natürlich fest zum Blutengel-Programm. In seiner Heimat Berlin ist Chris Pohl natürlich immer besonders glücklich, vor allem wenn es sich um einen gelungenen Tourabschluss handelt.

Astra-Kulturhaus

Nachdem wir bereits beim Out of Line Weekender Gast im Astra Kulturhaus waren, hat uns die Location leider dieses mal richtig enttäuscht. Direkt nach dem Konzert wurden alle Besucher schnell veranlasst die Konzerthalle zu verlassen, wohl wegen einer Folgeveranstaltung. Auch der Merchandising-Stand musst schnell abgebaut werden und hätte ansonsten bestimmt noch einige Fans veranlasst, Artikel der Bands zu erwerben. Schade.

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